Baldauf: Dreyer und Lewentz müssen Held zum Rücktritt auffordern

27.02.2018
Pressemitteilung

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Christian Baldauf MdL, zur SPD-Affäre Held.

„Nach den aktuell bekannt gewordenen Spekulationsgeschäften von Herrn Held können die Spitzen der rheinland-pfälzischen SPD, also Frau Dreyer und Herr Lewentz, nicht länger abtauchen. Sie müssen endlich dem Maßstab gerecht werden, den Sie immer wieder an andere anlegen. Es geht hier um die Frage der politischen Hygiene innerhalb der SPD. Es reicht nicht, stets Empfehlungen für andere bereit zu halten, aber selbst nichts zu tun, um Verfehlungen in den eigenen Reihen aufzuklären und zu sanktionieren. Frau Dreyer und Herr Lewentz müssen Herrn Held zum Rücktritt auffordern. Er ist nicht mehr tragbar.“

Symptomatisch für Frau Dreyer und Herrn Lewentz sei, so Baldauf, dass sie nun den Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD vorschicken, der mit einem wachsweichen Statement die Entscheidung in das Ermessen von Herrn Held stelle, während die Führungsriege der SPD weiter schweige.

„Hier wir ein Muster erkennbar, dass sich von der Beck-SPD zur Dreyer/Lewentz-SPD durchzieht. Selbst größte Skandale wie beim Hahn oder dem Nürburgring führen nicht zu Rücktritten. Genossen schützen Genossen. Die Konsequenz ist, dass sich immer mehr Bürger abwenden. Das Verhalten der SPD-Führung schadet der Politik insgesamt und stärkt im Ergebnis nur die AfD.“