Baldauf: Neues Impfmanagement - Astrazeneca-Dosen freigeben

28.02.2021

MAINZ. Medienberichten zufolge liegen über eine Million nicht genutzter Astrazeneca-Dosen in den Depots der Bundesländer. CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf fordert, die Impfstoffe  freizugeben. Zugleich hat er  Ministerpräsidentin Dreyer zu einem  transparenten Impfmanagement aufgerufen.

Baldauf: „Jeder Tag zählt. Es geht darum, möglichst schnell in die Breite zu kommen und weitere Infektionen einzudämmen. Die Einlagerung von Astrazeneca im Lager nützt niemandem. Es kann nicht sein, Impfstoffe liegen zu lassen, weil Impfberechtigte ihren Termin nicht wahrnehmen. Zudem dürfen Impfstoffe abends nicht verfallen. Die Länder sollten kurzfristig klare Voraussetzungen dafür schaffen, wie restliche Dosen verteilt werden können.  Das ist auch deshalb wichtig, weil viele Mitarbeiter in Impfzentren verunsichert sind und unter Druck stehen. Sie brauchen schnell Klarheit, wie es weitergeht.“

Baldauf erklärte weiter, er habe großen Respekt vor der Festlegung der Prioritäten durch die Ständige Impfkommission. Deshalb solle man auch Bevölkerungsgruppen impfen, die laut Priorisierung noch nicht an der Reihe wären.

Den Impfstoff könne man beispielsweise für Schulen und Krankenhäuser verwenden. Die Priorisierung solle auch für zukünftige Dosen von Astrazeneca aufgehoben werden, so Baldauf abschließend.