Birgit Collin-Langen zum Internationalen Frauentag: "Gleichberechtigung ist nicht verhandelbar!"

06.03.2015
Pressemitteilung

„Wir müssen aufpassen, dass die Bedeutung des Wortes ‚Gleichberechtigung‘ nicht zur inhaltsleeren Selbstverständlichkeit verkommt.

Das Ziel der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in der Gesellschaft – besonders auf dem Arbeitsmarkt – ist noch immer nicht verwirklicht“, erklärt die Landesvorsitzende der Frauen Union Rheinland-Pfalz, Birgit Collin-Langen MdEP, anlässlich des Internationalen Frauentages am Sonntag, 8. März.

„Und das, obwohl die Zeiten der alten Schubladen längst vorbei sind. Frauen gestalten Gesellschaft, diskutieren über Quote, Familie, Bildung und Wirtschaft. Sie sind mindestens genauso gut ausgebildet wie Männer.

Doch in gut dotierten, höheren Positionen kommen sie häufig nicht an. Es gibt genug Frauen, die können und wollen, schaffen es aber wegen vieler Hindernisse trotzdem nicht.

An diesen Stellen müssen wir ansetzen, denn wir können es uns nicht leisten, auf die Kompetenz der Frauen zu verzichten. Im Ringen um Gleichberechtigung erreicht freiwillige Selbstverpflichtung nicht den gewünschten Durchbruch.

Deshalb ist die Frauenquote ein Schritt in die richtige Richtung. Zudem muss unabhängig des Geschlechts, gleiche Leistung auch gleich bezahlt werden. Erst mit verbindlichen Regelungen werden nachhaltige Veränderungen erreicht.

Frauen denken Neues – denken anders. Die Frage nach starkem oder schwachem Geschlecht stellt sich nicht mehr. Gleichberechtigung ist nicht verhandelbar. Darauf legen wir Wert“, so Birgit Collin-Langen.