CDA-Landesvorsitzender Adolf Kessel wiedergewählt

23.06.2015
Pressemitteilung

Der CDA-Landesvorsitzende, Adolf Kessel MdL, ist mit sehr großer Mehrheit auf der CDA-Landestagung in Fell wiedergewählt worden.

„Ich freue mich wahnsinnig!“, sagte Kessel angesichts des großen Rückhalts und bedankte sich für das Vertrauen, das ihm die CDU-Arbeitnehmerschaft im Land für die kommenden zwei Jahre damit ausgesprochen hat. „Ich werde alles, was in meiner Kraft steht, daransetzen, damit der Regierungswechsel der CDU gelingt und die CDA wieder zur alten Stärke findet.“

Adolf Kessel, der auch Landtagsabgeordneter ist, nahm Mindestlohn, Mütterrente, Betreuungsgeld und die CDA-Forderung nach Beseitigung der „Kalten Progression“ in den Blick: „Was das 'C' in unserem Parteinamen angeht, haben wir bedeutende Erfolge erzielen können“, fasste er zusammen. Die CDA ruhe sich auf diesen Erfolgen aber nicht aus. Ein erster Entwurf des neuen CDA-Grundsatzprogramms stehe im Internet zur Diskussion. Änderungsvorschläge seien möglich. „Die CDA hört auf die Basis“. Der Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz, Patrick Schnieder MdB, beschrieb Adolf Kessel als einen Politiker, der sich gewissenhaft in seine Aufgaben einarbeite und den richtigen Ton treffe. „Adolf Kessel findet klare Worte, aber auch das nötige Maß an Sensibilität“, lobte Schnieder. Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Hedi Thelen, die gemeinsam mit Kessel die dortige Arbeitnehmergruppe gegründet hat, bestätigte: „Adolf Kessel ist ein großer Gewinn für die Fraktion.“

Als gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende wurden Sebastian Becker, Sascha Kohlmann und Norbert Lingenfelder gewählt. Als Beisitzer komplettieren den Vorstand: Agnes Chudy, Norbet Faltin, Gerhardt Martin, Clemens Henzler, Frank Hoffmann, Arno Liesenfeld, Robert Mäling, Uwe-Jens Martens, Gabriele Müller, Birgit Pesth, Patrick Redlingshöfer und Horst Schwarz.

Erstmals hat der CDA-Landesverband auch einen Landesehrenvorsitz vergeben. Adolf Kessel würdigte die Verdienste von Hans-Peter Siebert, der auch Träger der goldenen CDA-Ehrennadel ist, und erhob diesen in das besondere Amt.

Der CDA-Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann blickte auf die Gefahren einer beschleunigten Arbeitswelt: „Auch wenn Arbeitsplatz und Arbeit auseinanderfallen, braucht es feste Regeln“. Sorge bereite ihm außerdem, dass die Generation, die in 20 oder 30 Jahren in den Ruhestand geht, kaum von den Verbesserungen im Rentensystem profitiere. Ebenso brauche es tragfähige Betreuungsstrukturen für Senioren. „Die CDA bietet gute Voraussetzungen für Lösungen“, sagte Laumann. „Wir sind sehr gut in der Kommunalpolitik vernetzt und haben mit der Christlichen Soziallehre ein verlässliches Wertefundament“. Viel Beifall erhielt er für sein Plädoyer für die Beibehaltung des Sonntags als Ruhetag. CDA Bundes-Vize, Christian Bäumler, vertiefte viele dieser Punkte und fasste zusammen: „Unser Maßstab ist die Gerechtigkeit“.

Eva Maria Welskop-Deffaa vom ver.di Bundesvorstand referierte unter dem Titel 'Gestaltung der Arbeitswelt 4.0': „Die Digitale Revolution wird fünf Millionen Arbeitsplätze kosten“. Betroffen seien vor allem mittlere, gut ausgebildete Schichten mit Routine-Arbeiten. Dagegen helfe Weiterbildung, die aber noch zu wenig genutzt werde. Betriebe schöpften Fördergelder hierfür nur zu einem Bruchteil aus. Dies könnten auch die Betriebsräte aufgreifen.

(Nr. 084/2015 - 23.06.2015)