Dötsch/Bleser: Empörung über Pläne, Vorgaben zur Einführung leiserer Güterwagen aufzuweichen

24.08.2015
Pressemitteilung

Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser MdB, und der CDU-Landtagsabgeordnete, Josef Dötsch MdL, zeigen sich empört über Pläne von EU-Verkehrskommissarin, Violeta Bulc, die Vorgaben zur Einführung leiserer Güterwagen aufweichen zu wollen.

Die EU will das für 2020 beschlossene Fahrverbot von lauten Güterzügen verhindern und drängt auf eine gesamteuropäische Lösung ab 2022.

Josef Dötsch: „Ich hoffe, Frau Bulc scherzt. Das Bahnlärm-Problem im Mittelrheintal muss möglichst schnell angegangen werden und duldet sicher keinen weiteren Aufschub.

Die Menschen entlang der Strecken links wie rechts des Rheins leiden – jetzt die Vorgaben zur Einführung leiserer Güterwagen aufzuweichen zu wollen, ist ein unzumutbarer Vorschlag der EU-Verkehrskommissarin. Die zeitnahe Entlastung der lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürger muss Priorität haben.“

Peter Bleser: „Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, dass die EU- Verkehrskommissarin das geplante Fahrverbot für laute Güterzüge ab 2020 infrage stellt. Das auf Bundesebene im Koalitionsvertrag festgehaltene Fahrverbot muss umgesetzt werden.“

(Nr. 114/2015 - 24.08.2015)