Ein Jahr danach: CDU Rheinland-Pfalz gedenkt Opfer der Flutkatastrophe

13.07.2022

MAINZ. Vor einem Jahr hat die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz, vor allem im Ahrtal, unfassbare Schäden hinterlassen und tiefe Wunden in das Leben tausender Menschen gerissen. Anlässlich des Jahrestages gedenkt die CDU Rheinland-Pfalz der Opfer, die ums Leben kamen, die verletzt wurden, der Angehörigen und all derer, die um das trauern, was ihnen die Flut genommen hat.

CDU-Landesvorsitzender Christian Baldauf erinnert auch an den Einsatz unzähliger Helferinnen und Helfer, der Einsatzkräfte von Blaulichtfamilie, Bundeswehr und Hilfsorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet. „Die Welle der Solidarität ist und war beispiellos. Das hat vor Ort Mut gemacht und gezeigt, was es bedeutet, als Gesellschaft zusammenzuhalten.“

Es müsse nun alles daran gesetzt werden, den Menschen im Ahrtal neue Hoffnung zu geben. „Die sichtbaren, aber auch die nicht sichtbaren Schäden entlang der Ahr sind nach wie vor gewaltig. Wir müssen die Menschen nach Kräften beim Neu- und Wiederaufbau unterstützen – und sie auch jenseits des Jahrestages nicht vergessen. Hier geht es um eine nationale Aufgabe, die viele Jahre brauchen wird und um eine der größten Herausforderungen für die Landespolitik seit der Nachkriegszeit. Eine solche Katastrophe darf sich niemals wiederholen. Daher müssen jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden, um das Ahrtal nachhaltig und sicher wieder aufzubauen.“

Baldauf weiter: „Ich wünsche den Menschen, dass sie trotz der traumatischen Erlebnisse die Kraft finden, mit Zuversicht in die zu Zukunft blicken – damit das Ahrtal wieder zu dem kleinen Paradies und der Heimat wird, die es vor der Flutwelle war." Dazu müsse Betroffenen endlich schneller und unbürokratischer geholfen werden, als dies bisher der Fall sei, mahnte der CDU-Landeschef. Die rheinland-pfälzische CDU werde in ihren Bemühungen um Verbesserungen für die Betroffenen nicht nachlassen, versprach Christian Baldauf. Die CDU-Landtagsfraktion hatte zuletzt einen 14-Punkte-Plan vorgelegt, damit beispielsweise Abschlagszahlungen oder Förderungen seitens des Landes schneller ausgezahlt werden.