Ein Jahr nach Amokfahrt in Trier - Julia Klöckner: Immer noch unvorstellbar

30.11.2021

Am Mittwoch jährt sich die Amokfahrt von Trier mit sechs Toten und zahlreichen Verletzten. CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner MdB: „Der Jahrestag an diesem Mittwoch ist ein Tag des Innehaltens, des Gedenkens, des Zusammenhaltens. Es ist ein sehr trauriger Tag, noch immer ist diese Tat unvorstellbar.“  Mit einem Gottesdienst im Dom und einem Glockengeläut exakt zur damaligen Tatzeit um 13.46 Uhr wird die Stadt Trier den Opfern gedenken.

Julia Klöckner MdB: „Ein Jahr nach dieser unfassbaren Tat ist der Schrecken und ist die Trauer noch groß. Fünf Menschen wurden aus ihrem Leben gerissen, auch ein Baby zählte zu den Opfern. Wir gedenken der Opfer, ihrer Familien und Angehörigen, wir denken auch an die zahlreichen Verletzten und Traumatisierten. Die seelischen Wunden bleiben. Ich wünsche den Betroffenen Kraft und Zuversicht. Danke den zahlreichen Helferinnen und Helfern. Auch die unglaubliche Solidarität und das Mitgefühl aus dem Ausland sind berührend. Zurück bleibt nach wie vor das Unverständnis, was jemanden dazu bewegt, grausam Menschenleben auszulöschen. Die danach umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig, aber wir alle wissen, dass es leider keine 100-prozentige Sicherheit in unserem Leben geben wird.“

Am 1. Dezember 2020 hatte ein Amokfahrer mit einem Sportgeländewagen in der Trierer Fußgängerzone gezielt Menschen angefahren. Ein 52-jähriger mutmaßlicher Täter steht seit 19. August vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fünffachen Mord und versuchten Mord in 18 weiteren Fällen vor.