Erwin Rüddel: "Wer Sport treibt, ist erfolgreicher in Schule und Beruf"

03.07.2015
Pressemitteilung

Jugendliche, die regelmäßig Sport treiben, erzielen durchschnittlich höhere Bildungsabschlüsse als ihre bewegungsscheuen Altersgenossen.

Dieser Zusammenhang konnte in einer vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichten Untersuchung auch für Deutschland nachgewiesen werden.

Demnach erhöht die Teilnahme an außerschulischen Sportangeboten die Wahrscheinlichkeit, die Hochschulreife zu erlangen oder ein Universitätsstudium erfolgreich zu absolvieren um jeweils bis zu sechs Prozentpunkte.

Erwin Rüddel wirbt für mehr sportliche Aktivität

Darauf verweist aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, der als aktiver Sportler, als Mitglied im Gesundheitsausschuss des Berliner Parlaments sowie als Sportbeauftragter der CDU Rheinland-Pfalz seit Jahren öffentlich für mehr sportliche Aktivität wirbt.

Dass Eigenschaften wie Teamgeist, Disziplin oder Durchhaltevermögen durch Sport gefördert werden, ist hinlänglich bekannt. Amerikanische Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass Sportler weniger Zeit für „schädliche" Aktivitäten wie Fernseh- oder Genussmittelkonsum aufwenden.

Außerschulischer Sport hat positiven Effekt auf Bildung

Die deutsche Studie geht der Frage nach, wie Sport als fester Bestandteil der Freizeit auf das Schulleben wirkt und kommt zu dem Resultat, dass der außerschulische Sport durchweg einen positiven Einfluss auf die Bildungsproduktivität hat.

Besonders ausgeprägt ist dieser positive Effekt bei weiblichen Sportlern. Dies erklärt die Studie damit, dass sich sportlich aktive Frauen mit gesteigertem Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen dem Wettbewerb mit Männern stellen - ob im Klassenverband oder bei der Bewerbung um eine Lehrstelle.

Das Fazit der Wissenschaftler ist eindeutig: Kinder und Jugendliche sollten nicht nur unter gesundheitlichen Aspekten zu sportlicher Aktivität animiert werden, sondern auch zur Steigerung ihrer Bildungs- und Berufsaussichten.

Stärkere Einbindung von Sportangeboten in Schulalltag

Hier sehen die Autoren der Studie neben dem Elternhaus nicht zuletzt die Politik in der Pflicht. Wenn über Möglichkeiten zur Verbesserung des deutschen Bildungssystems diskutiert werde, sollte unbedingt auch über eine stärkere Einbindung von Sportangeboten in den Schulalltag nachgedacht werden.

“Als aktiver Sportler wie als Politiker werbe ich aus Überzeugung für mehr sportliche Betätigung und für gesundheitliche Prävention. Ich jogge regelmäßig, mache jedes Jahr mein Sportabzeichen und laufe Marathon. Ich versuche neben meinen Verpflichtungen und Terminen so oft wie möglich zu laufen und stelle dabei fest, dass davon nicht nur meine körperliche Fitness, sondern auch mein allgemeines Wohlbefinden profitieren.

Und nicht zuletzt als Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages weiß ich um die Bedeutung von Sport und regelmäßiger Bewegung für die Gesundheitsvorsorge und für die körperliche und geistige Mobilität von der Kindheit bis ins Alter“, kommentierte Erwin Rüddel die neue Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit.

Sportliche Betätigung hat viele positive Auswirkungen

Weiter sagte der Bundestagsabgeordnete: „Sportliche Betätigung macht nicht nur gesünder, sondern fördert auch das Für- und Miteinander und bewahrt vor Isolation. Beim Sport lernen wir, unsere körperlichen Grenzen auszuloten sowie Fairplay und Kameradschaft zu pflegen. Sport dient also der Persönlichkeitsentwicklung und lehrt den Respekt gegenüber den Konkurrenten. Darüber hinaus gibt Sport den Menschen Selbstvertrauen, dient der Integration und fördert die soziale Teilhabe an unserer Gesellschaft.“

(Nr. 088/2015 - 03.07.2015)