Fachgespräch zur Stärkung von Sport und Ehrenamt in Mainz

04.04.2018
Pressemitteilung

In seiner Eigenschaft als Sportbeauftragter hat Erwin Rüddel MdB in Mainz eine Gesprächsrunde mit wichtigen Sportfunktionären organisiert.

Erwin Rüddel: „Unsere Vereine haben jede Unterstützung verdient“

Beim Treffen standen die künftigen Herausforderungen für die Politik bei der Förderung des Sports im Fokus. An dem Gedankenaustausch nahm auf Einladung Rüddels auch der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eberhard Gienger, teil, der vielen Menschen im Land noch gut als ehemaliger Leistungssportler und „Erfinder“ des „Gienger-Saltos“, als Europa- und Weltmeister am Reck sowie als Medaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen von 1976 in Montreal bekannt ist.

„Die Themen Sport und Ehrenamt sind der CDU-Rheinland-Pfalz besonders wichtig“, stellte Erwin Rüddel fest. Dabei stellten sich gerade im eigenen Bundesland dringende Aufgaben. „Obwohl der Bund die Sportförderung aufstockt, geht die Förderung in Rheinland-Pfalz seit vielen Jahren real deutlich zurück. Zudem werden die Vereine durch wachsende Bürokratie- und Datenschutzauflagen unnötig belastet“, fügte er hinzu.

Ferner bestehe bei etlichen Sportstätten im Land seit Jahren ein enormer Sanierungsstau. Hier seien nicht länger bloße Sonntagsreden, sondern endlich auch Taten gefordert, so das Meinungsbild in den Reihen der Sportverbände. Als Beispiel für einen Schritt in die richtige Richtung wertete die Runde die Entscheidung der NRW-Landesregierung, eine eigene Staatssekretärin für die Belange von Sport und Ehrenamt in der Düsseldorfer Staatskanzlei zu berufen.

Dies, so hieß es bei dem Gespräch in Mainz, könne durchaus auch Vorbild für Berlin sein, wo es zwar für diverse Fachbereiche eigene Staatsministerinnen gebe - so etwa allein zwei für Kultur (Im Kanzleramt und im Auswärtigen Amt) - , aber eben keine adäquate Vertretung für die Belange des Sport und des Ehrenamts. Und das, obwohl dem Sport in verschiedenster Hinsicht große Bedeutung zukomme.

Erwin Rüddel, der selbst aktiv Sport treibt und als langjähriger Gesundheitspolitiker inzwischen dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages vorsitzt, erinnerte in diesem Zusammenhang an die mannigfaltigen gesellschaftlichen Aufgaben, die dem Sport in unserem Land zukommen: „Er vermittelt Werte, die für ein gutes Zusammenleben wichtig sind, er bildet Charakter, er leistet einen wichtigen Beitrag zu einem gesundem Leben, er dient der Persönlichkeitsentwicklung, lehrt Respekt gegenüber den Konkurrenten und hilft nicht zuletzt auch bei der Integration.“