„FCK ist auch ein Opfer der SPD-Landesregierung“

15.06.2020

MAINZ.  „Die Insolvenz des 1. FC Kaiserslautern steht in der Traditionslinie vermasselter SPD-Politik in Rheinland-Pfalz.“ Mit diesen Worten hat CDU-Generalsekretär Gerd Schreiner am Montag das Insolvenzverfahren des Bundesligaclubs kommentiert. So sei es die SPD-Landesregierung gewesen, die seinerzeit ein Konzept für den FCK geschmiedet habe, das Verein und Stadt keine Luft zum Atmen gelassen habe.

„Selbstverständlich wurden auch vor Ort Fehleinschätzungen getroffen: Aber es war der Genossenfilz aus der Staatskanzlei, der den Verein mit in diese Situation gebracht hatte“, so Schreiner. „Das Insolvenzverfahren ist ein logischer Endpunkt der Entwicklung der vergangenen Jahre. Die vielen Fans des Traditionsvereins haben sicherlich eine bessere Entwicklung des Vereins verdient – finanziell wie sportlich. Zumindest was die Unterstützung und Treue seiner Fans angeht, ist der Verein weiterhin erstklassig aufgestellt.“

Schreiner weiter: „Seit fast 30 Jahren ist die SPD in Rheinland-Pfalz an der Regierung. Kurt Beck hatte seinerzeit frühere Beamte aus der Staatskanzlei an den Betzenberg abkommandiert, nach dem Motto, ‚der Club bin ich‘. Für die Sanierung des Schlosshotels in Bad Bergzabern, Lieblingsprojekt des damaligen Ministerpräsidenten, musste der Steuerzahler mit Millionensummen bluten. Und am Nürburgring wurden unter der Ägide der SPD hunderte Millionen Euro in einem überdimensionierten ‚Freizeitpark‘ versenkt. 30 Jahre SPD in Rheinland-Pfalz bedeutet auch: 30 Jahre Dilettantismus bei Großprojekten.“