Frau Dreyer und Landes-SPD bekommen Gegenwind aus den eigenen Reihen

01.08.2018
Pressemitteilung

Öffentlich stellt der ehemalige Bundestagskandidat aus dem Kreuznacher Wahlkreis, Dr. Joe Weingarten, die Migrationspolitik seiner Partei in Frage.

"Weingarten fordert einen radikalen Kurswechsel. Er trifft damit allen voran Frau Dreyer, die sich die Haltung ihrer Landesregierung entweder vom kleinsten Koalitionspartner aufdiktieren lässt – siehe die Ausweitung der sicheren Herkunftsländer – oder als SPD-Bundesvize in Berlin Maßnahmen mit aushandelt und beschließt, von denen sie, zurück in Mainz, nichts mehr wissen will – siehe die Ablehnung von Anker-Zentren.

Um von all diesen eigenen Defiziten abzulenken schießt sich die Ministerpräsidentin in schöner Regelmäßigkeit auf den Bundesinnenminister ein. Herr Weingarten, übrigens Mitarbeiter der Landesverwaltung, spricht indes davon, dass dieser „nicht ganz unrecht“ habe. Mehr noch: Der SPD-Führung um Bundesvize Dreyer bescheinigt er, in dieser Frage den Kontakt zur Basis verloren zu haben, von der er wiederum viel Zustimmung für seine Position bekomme.

Und was sagt eigentlich der SPD-Vorsitzende im Kreisverband Bad Kreuznach, Dr. Denis Alt, MdL, zu den Aussagen. Oder hat er den Bundestagskandidaten a.D. gar vorgeschickt?“