Gensch: SPD-Führungsriege darf Helds Machenschaften nicht weiter decken

23.05.2019
Pressemitteilung

Wie verschiedene Medien unter Berufung auf die Allgemeine Zeitung berichten, will die Staatsanwaltschaft Mainz Herrn Held u.a. wegen Untreue anklagen.

Die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen den früheren Oppenheimer Bürgermeister wegen des Verdachts der Untreue sowie des Verdachts der Vorteilsnahme, Bestechlichkeit und des Verstoßes gegen das Parteiengesetz sind offensichtlich zu einem belastenden Ergebnis gekommen.

„Die SPD-Affäre Held geht in die nächste Runde“, kommentiert der Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz, Dr. Christoph Gensch MdL, am heutigen Donnerstag. „Wenn die Staatsanwaltschaft nach langen Ermittlungen in derartig vielen Punkten Anklage erhebt, zeigt dies das Ausmaß des SPD-Held-Skandals. Das kann auch die SPD Rheinland-Pfalz nicht länger ignorieren. Bis heute haben Herr Lewentz und Herr Stich die Öffentlichkeit noch immer nicht transparent informiert.“

Dr. Christoph Gensch fragt: „Wann leistet die Landes-SPD endlich ihren Beitrag zur Aufklärung? Was sagen Landesvorsitzender Lewentz und Generalsekretär Stich zu den aktuellen Entwicklungen des SPD-Spendenskandals? Wie tief steckt die SPD Rheinland-Pfalz im Spenden-Sumpf des Genossen Held?“

Viel zu lange schon dümpele die SPD-Affäre-Held vor sich hin. Marcus Held sitzt weiterhin für die SPD im Bundestag. „Herr Lewentz und Herr Stich sind am Zug: Sie müssen sich zu den neuen Erkenntnissen äußern. Es kann nicht sein, dass die Führungsriege der rheinland-pfälzischen SPD die korrupten Machenschaften ihres Parteigenossen Held weiterhin deckt“, so Dr. Christoph Gensch abschließend.