Gerd Schreiner: Auch Krebspatienten rasche COVID19-Impfung ermöglichen!

08.01.2021

Wer sich in Rheinland-Pfalz gegen COVID19 impfen lassen will, wird im Antragsformular auf sogenannte Kontraindikationen hingewiesen, also Gegenanzeigen. Krebspatienten, die innerhalb der letzten sechs Monate eine Chemotherapie erhalten haben, werden demnach nicht geimpft. Dazu erklärt CDU-Generalsekretär Gerd Schreiner:

„Krebspatienten zählen zu den von COVID19 besonders gefährdeten Gruppen. Patienten, die innerhalb der letzten sechs Monate eine Chemotherapie hatten, von vornherein von einer Impfung auszuschließen, halte ich nicht nur für bedenklich, sondern nach den uns vorliegenden Informationen von Fachleuten auch für falsch. Zwar kann – darauf verweist beispielsweise die deutsche Gesellschaft für medizinische Hämatologie und Onkologie (DHGO) – der Schutz einer COVID-19-Impfung bei immunsupprimierten Patienten, also Patienten, deren Immunsystem etwa nach einer Stammzelltransplantation heruntergefahren wird, geringer sein. Aber es gibt aus meiner Sicht keinen medizinisch triftigen Grund, deshalb Chemopatienten eine Impfung grundsätzlich zu verweigern. Ich appelliere an die Landesregierung, diese Formulierung noch einmal zu überprüfen.“