Innovation und Gründerkultur kann für uns Impulsgeber sein

16.06.2017
Pressemitteilung

Julia Klöckner zu Gesprächen in Israel. Treffen mit Spitzenpolitikern, Unternehmern und Kulturschaffenden in Israel und Palästina.

„Israel ist das Land der Konflikte, aber auch die Nation der Innovation. Gerade in einer Zeit, in der der Ton auf weltpolitischer Bühne heftiger wird, braucht es Zeichen des friedlichen Miteinanders“, betont die stellv. Vorsitzende der CDU Deutschland und rheinland-pfälzische CDU-Landeschefin, Julia Klöckner MdL, im Vorfeld Ihrer morgigen Reise nach Israel. Aus diesem Grund wird sie während ihres viertägigen Aufenthaltes hochrangige Spitzenpolitiker, Parlamentarier, Geistliche und gesellschaftliche Gruppierungen treffen. „Aus historischen, politischen und moralischen Gründen stehen wir an der Seite Israels“, so Julia Klöckner zum deutsch-israelischen Verhältnis. Sie betont die Solidarität mit Israel, was ausdrücklich beinhalte, sich unter Freunden auch offen Kritisches mit Blick auf politische Entscheidungen sagen zu können.

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung wird Julia Klöckner in Israel gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der renommierten Autorin Gisela Dachs den neuen Länderbericht zu Israel vorstellen. Zudem ist die rheinland-pfälzische Partei- und Fraktionsvorsitzende Hauptrednerin zum Thema „Hassbotschaften im Internet“ bei der Veröffentlichung des Jahresberichts der Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal-Center. Bereits im Februar hatte die CDU Rheinland-Pfalz hierzu eine Orientierungsdebatte im Mainzer Landtag angeregt und für eine Sensibilisierung des Themas geworben. „Wenn Lügen sich schneller als Fakten verbreiteten, ist die Demokratie gefährdet“, so Julia Klöckner, die das Engagement der Menschenrechtsorganisation gegen Hass und Antisemitismus unterstützt. „Sprache kann Handeln vorbereiten. Worte sind nur allzu oft die Vorstufe von Taten. Sie formen Bewusstsein. Und können Nährboden für physische Gewalttaten sein. Das sollten wir uns immer wieder vor Augen führen, überall in der Welt.“

Neben Begegnungen mit politischen und geistlichen Vertretern setzt die stellv. Bundesvorsitzende der CDU einen Schwerpunkt auf Gespräche mit Start-Up-Unternehmerinnen und -Unternehmern, um für die rheinland-pfälzische Gründerszene Impulse zu gewinnen. Israel gilt als das zweite Silicon Valley. In Rheinland-Pfalz jedoch finden nur 2,7% aller Start-Up-Gründungen in Deutschland statt.* Das Land gehört hier leider zu den Schlusslichtern bei Kennziffern zur Innovationskraft der heimischen Wirtschaft. „Die politischen Rahmenbedingungen in Israel sind sicher nicht einfacher als in Rheinland-Pfalz. Dennoch liefert die dortige Start-Up-Szene beeindruckende Erfolgsgeschichten, von denen wir in Rheinland-Pfalz sicherlich lernen können“, so Julia Klöckner, die dem Sektor eine gewichtige Aussagekraft für das Zukunftspotential der heimischen Wirtschaft beimisst.

Aus ihren Besuchen der erfolgreichen Gründerszene in Estland und des Silicon Valley sind in den vergangenen Jahren bereits Initiativen der CDU Rheinland-Pfalz entstanden. Die strukturierte Bildung von Clusterregionen, die Verbesserung des Kapitalmarktzugangs in der Wachstumsphase von jungen Unternehmen sowie die kompetente Unterstützung der öffentlichen Hand in der wichtigen Startphase von Gründungen sind Vorschläge der rheinland-pfälzischen Christdemokraten und ihrer Vorsitzenden, die mittlerweile in der Szene breite Unterstützung erfahren.

Julia Klöckners Ziel: „Wir wollen die israelische und rheinland-pfälzische Gründungsszene zusammenbringen. Globalisierung bringt auch enorme Chancen mit sich, über die sollten wir wieder mehr sprechen.

*Quelle: Deutscher Start-Up-Monitor 2016 / KPMG 2015
(http://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-16/studie_dsm_2016.pdf)