„Israelische und Rheinland-pfälzische Gründungsszene zusammenbringen“

12.06.2017
Pressemitteilung

Julia Klöckner eröffnet das Simon Wiesenthal Center in Jerusalem - von Erfolgsgeschichte israelischer Start-Up-Szene für Rheinland-Pfalz lernen

Die Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner wird Samstag kommender Woche nach Israel reisen und bei der Eröffnung des Simon Wiesenthal Centers in Jerusalem als Hauptrednerin zum Thema „Hassbotschaften im Internet“ in der Knesset sprechen. Bereits im Februar hatte die CDU Rheinland-Pfalz hierzu eine Orientierungsdebatte im Mainzer Landtag angeregt und für eine Sensibilisierung des Themas geworben. „Wenn Lügen sich schneller als Fakten verbreiteten, ist die Demokratie gefährdet“, so Julia Klöckner, die das Engagement der Menschenrechtsorganisation gegen Hass und Antisemitismus unterstützt.

Neben Gesprächen mit politischen und geistlichen Vertretern setzt die stellv. Bundesvorsitzende der CDU im Rahmenprogramm des dreitägigen Aufenthalts einen Schwerpunkt auf Gespräche mit Start-Up-Unternehmerinnen und -Unternehmern, um für die rheinland-pfälzische Gründerszene Impulse zu gewinnen. In Rheinland-Pfalz finden nur 2,7% aller Start-Up-Gründungen in Deutschland statt.* Das Land gehört hier erneut zu den Schlusslichtern bei Kennziffern zur Innovationskraft der heimischen Wirtschaft.

„Die politischen Rahmenbedingungen in Israel sind sicher nicht einfacher als in Rheinland-Pfalz. Dennoch liefert die dortige Start-Up-Szene beeindruckende Erfolgsgeschichten, von denen wir in Rheinland-Pfalz sicherlich lernen können“ so Julia Klöckner, die dem Sektor eine gewichtige Aussagekraft für das Zukunftspotential der heimischen Wirtschaft beimisst.

Aus ihren Besuchen der erfolgreichen Gründerszene in Estland und des Silicon Valley sind in den vergangenen Jahren bereits Initiativen der CDU Rheinland-Pfalz entstanden. Die strukturierte Bildung von Clusterregionen, die Verbesserung des Kapitalmarktzugangs in der Wachstumsphase von jungen Unternehmen sowie die kompetente Unterstützung der öffentlichen Hand in der wichtigen Startphase von Gründungen sind Vorschläge der Rheinland-pfälzischen Christdemokraten und ihrer Vorsitzenden, die mittlerweile in der Szene breite Unterstützung erfahren. Eine verbesserte Zusammenarbeit mit den Kammern und ein belastbares Netz aus Gründerzentren sollen ebenfalls zur besseren Ausschöpfung der Potentiale beitragen.

*Quelle: Deutscher Start-Up-Monitor 2016 / KPMG 2015 (http://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-16/studie_dsm_2016.pdf)