Jan Zimmer: Einen ‚Lehrer-Pranger‘ wird es mit uns nicht geben

11.10.2018
Pressemitteilung

„Jetzt schlägt’s aber 13. Wer Lehrer im Internet öffentlich an den Pranger stellen möchte, kann nicht ganz bei Trost sein."

So kommentiert der politische Geschäftsführer der CDU Rheinland-Pfalz, Jan Zimmer, den AfD-Plan in Rheinland-Pfalz eine Beschwerdeplattform gegen Lehrerinnen und Lehrer einzurichten.

„Das ist doch verrückt. Die AfD in Rheinland-Pfalz leidet offenbar unter Verfolgungswahn. Wo kommen wir denn da hin, wenn Lehrer zukünftig öffentlich diskreditiert werden, weil sich die AfD im Land benachteiligt fühlt“, fragt Zimmer.

„Wenn die AfD auf solche Spielchen steht, dann schalten wir demnächst auch eine Seite online. Auf der können die Bürgerinnen und Bürger dann Fotos und Namen von AfD-Mitgliedern hochladen, die an rechtspopulistischen Demonstrationen teilnehmen oder sich in Facebook-Gruppen mit rechtextremem Inhalt aufhalten oder in der Ultra- und Hooliganszene auffällig werden. Mal schauen, was Herr Junge, Herr Paul und Co. dann dazu sagen.

An dieser Stelle sage ich ganz klar: Wir lehnen solch einen ‚Lehrer-Pranger‘ entschieden ab. Das gibt es mit uns nicht. Die Überlegungen zeigen einmal mehr, wes Geistes Kind diese Möchtegern-Alternative ist. AfD’ler in Rheinland-Pfalz verkörpern ein Gesellschafts- und Politikbild, das unserem Land nicht gut tut.“