Jan Zimmer: Grüne erkennen Rad-Trend zu spät. Bund fördert Projekte bereits

26.07.2018
Pressemitteilung

„Kalter Kaffee wird auch bei 35 Grad Außentemperatur nicht wieder warm“, schmunzelt Jan Zimmer.

„Grundsätzlich plädiere ich auch für die Förderung umweltfreundlicher Mobilität. Radfahren tut gut, ist gesund und hat viele weitere Vorteile. Schön, dass die rheinland-pfälzischen Grünen den Trend zum Fahrrad erkannt haben – wenn es auch etwas gedauert hat, denn die Bundesregierung setzt sich schon lange für Radfahrer ein. Sie fördert den Bau von Radschnellwegen sowie kommunale Radkonzepte. Das Bundesverkehrsministerium stellte 2017 dafür rund 130 Millionen Euro zur Verfügung. Davon flossen 98 Millionen Euro in den Bau von Radwegen entlang von Bundesstraßen. Für Radschnellwege erhielten Länder und Kommunen 25 Millionen Euro im Jahr. Auch in diesem Jahr sind Finanzhilfen in Höhe von 25 Millionen Euro für Radschnellwege der Länder und Kommunen bereitgestellt.

Mit den gut gemeinten Vorschlägen der Grünen müssen also auch gut gemachte Konzepte des Verkehrsministers Wissing einhergehen. Nicht, dass wir hier das gleiche Problem erleben wie bei den Mittel des Bundesverkehrswegeplans: Die Bundesregierung stellt Gelder für den Bundesfernstraßenbau zur Verfügung, aber die Landesregierung ruft diese nicht ab, sondern lässt bereitgestellte Millionen in Berlin verfallen. Ich wage zu bezweifeln, dass Herr Wissing ein Radverkehrskonzept in der Schublade hat.“

Die Vorschläge der Bundesregierung zur Stärkung des Radverkehrs aus dem Jahr 2017 können Sie hier nachlesen!