Julia Klöckner zur Auseinandersetzung mit der AfD: Aus Weimar lernen

01.02.2016
Pressemitteilung

Die Vorsitzende der Landes-CDU appelliert an Grüne und SPD, den bisherigen Konsens der Demokraten im Kampf gegen radikale Kräfte nicht  zu gefährden.

„Eine der zentralen Botschaften des Scheiterns der Weimarer Republik ist, dass wir in der Auseinandersetzung mit radikalen Gruppen – gleich von rechts oder von links – zusammenstehen müssen. Wenn wir in dieser Frage eine Spaltung zulassen, nützt das nur denjenigen, die unsere gemeinsamen Werte und Überzeugungen mit Füßen treten", erklärt Julia Klöckner.

Das Erstarken der AfD, so die Vorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, sei in hohem Maße besorgniserregend. Gerade hier gelte es, sich auf die inhaltliche Auseinandersetzung zu konzentrieren und die AfD gemeinsam zu demaskieren, die letztlich keine wirklichen Lösungen zu bieten hat.

Klöckner sieht den notwendigen Konsens der Demokraten zunehmend gefährdet: „Insbesondere die Grünen instrumentalisieren das Thema AfD im Wahlkampf immer stärker, um politische Mitbewerber, wie die CDU, zu diffamieren und selbst profitieren zu können. Wer die CDU mit radikalen Kräften, wie der AfD, in einen Topf wirft, kündigt den Konsens der Demokraten im Grunde auf. Dem Kampf gegen radikale, populistische Kräfte erweisen die Grünen damit keinen guten Dienst.“