Julia Klöckner begrüßt Kompromiss von CDU und CSU in der Flüchtlingsfrage

09.10.2017
Pressemitteilung

Die CDU-Landesvorsitzende aus Rheinland-Pfalz und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende, begrüßt den von CDU und CSU gefundenen Kompromiss.

„Es ist eine kluge und pragmatische Vorgehensweise. Die Einrichtung von Bearbeitungs- und Rückführungszentren, in denen Identitäten und Aufenthaltsstatus von Asylantragsstellern festgestellt werden, ist der richtige Weg. Es ist gut, dass nicht einfach Asylsuchende ungeprüft auf die Kommunen verteilt werden, sondern geprüft und in Kontingenten. Das schließt eine Residenzpflicht in den Zentren ein.

Gerade wir Christdemokraten in Rheinland-Pfalz haben diesen Weg und Umgang mit der Flüchtlingskrise bereits vor zwei Jahren vorgedacht.

Das Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Flüchtlingszahlen beinhaltet Hilfe vor Ort, Fluchtursachenbekämpfung und die Reform des Dublin-Systems. Ich denke, mit dieser Positionierung können wir gut in die Gespräche mit FDP und Grünen gehen. Ich bin zuversichtlich für die Jamaika-Gespräche.“