Julia Klöckner: Der Mord an Susanna macht tief betroffen

08.06.2018
Pressemitteilung

Die Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, zeigt sich betroffen vom brutalen Mord an der jungen Susanna aus Mainz.

Gleichzeitig warnt die Christdemokratin vor einer politischen Instrumentalisierung der Tat. Verantwortliche Politik zeichne sich nun durch sorgfältige und vollumfängliche Aufklärung, nicht durch das Anheizen von Stimmungen aus.

„Unsere mitfühlenden Gedanken sind bei der Familie und den Freunden von Susanna, denen wir unser Beileid aussprechen. Die Brutalität der Tat macht uns fassungslos – das Leid und die Qual sind kaum in Worte zu fassen“, kondoliert Klöckner.

„An dem schrecklichen Schicksal für die Familie und Freunde nehmen wir menschlich Anteil, die Wut und die Erregung der Menschen kann ich verstehen. Zugleich müssen wir aber gemeinsam darauf achten, dass der gewaltsame Tod nun nicht für populistische Hetze instrumentalisiert und missbraucht wird. Das Geschehene rechtfertigt in keinster Weise, was unter anderem bereits wieder aus einschlägigen Kreisen zu vernehmen ist. Diesem Versuch, die Gesellschaft aufzuputschen und zu spalten, müssen wir klar entgegentreten.

Es muss nun sorgfältig und vollumfassend ermittelt und aufgeklärt werden. Auch sind im Koalitionsvertrag auf Bundesebene konkrete Maßnahmen vereinbart, die nun zügig umgesetzt werden sollten. Gut und richtig ist, dass sich Bundesinnenminister Horst Seehofer intensiv um eine Auslieferung des im Irak zwischenzeitlich gefassten mutmaßlichen Täters bemüht, damit er hier in Deutschland angeklagt werden kann und sich seiner Verantwortung stellen muss.“