Julia Klöckner: Klare Absage an AfD und Gauland

06.09.2017
Pressemitteilung

Der AfD-Spitzenkandidat Gauland hat in einem Interview mit dem Nordkurier erklärt, er wolle nicht länger in der Opposition bleiben.

Gauland könne sich eine Zusammenarbeit mit der CDU vorstellen, namentlich erwähnt er u.a. die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner MdL. Sie erklärt dazu:

"Herr Gaulands Manöver ist durchschaubar und vergiftet. Er will CDU-Mitglieder diskreditieren oder sich durch dieses 'Anranzen' selbst wählbar machen und bürgerlich geben, indem er behauptet, er könne sich eine Zusammenarbeit mit uns vorstellen. Seine Vorstellungen sind seine Sache. Die Realität ist eine andere. Ich schließe klipp und klar eine Zusammenarbeit und Nähe aus, sowohl mit der AfD als auch mit Herrn Gauland. Meine politischen Vorstellungen, mein Menschen- und Gesellschaftsbild unterscheiden sich fundamental von dem ausgrenzenden und oft verachtenden Politikstil der AfD.

Jeder ist verantwortlich für seine eigene Haltung und sein Tun, nicht aber für die AfD-Strategen, die andere instrumentalisieren und vereinnahmen wollen. Schade, dass auf dieses durchschaubare AfD-Manöver die SPD Rheinland-Pfalz wieder mal einsteigt. Kein guter Stil."