Klare Kante beim Fall Marcus Held? Von wegen!

13.03.2021

CDU-Generalsekretär Gerd Schreiner hat der SPD Rheinland-Pfalz Untätigkeit im Falle des angeklagten SPD-Bundestagsabgeordneten Marcus Held vorgeworfen. Aussagen von SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer gegenüber „Bild TV“  man habe „klare Kante“ gezeigt, seien nicht als hohle Worte.

„Alexander Schweitzer hat die Worte seiner Partei wiederholt, die jetzt schon vier Jahre alt sind: Dass Marcus Held ‚keine Zukunft‘ mehr in der SPD habe. Tatsächlich hat die SPD, haben Dreyer, Lewentz und Schweitzer dem wegen Untreue, Betrugs, Bestechlichkeit und Verstoßes gegen das Parteiengesetz angeklagten Bundestagsabgeordneten eine prächtige Zukunft ermöglicht, nämlich noch jahrelang Diäten einzustreichen und Ansprüche auf Altersversorgung aufrecht zu erhalten. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Die Masken-Affäre von Unionsabgeordneten ist in keiner Weise zu rechtfertigen. Das ist moralisch zutiefst verwerflich. Doch die Union hat binnen weniger Tage die Betroffenen zu Mandatsverzicht und Abgabe des Parteibuchs bewegt. In Rheinland-Pfalz schwadroniert man, handelt aber nicht. Übrigens sei Alexander Schweitzer an seine eigene Affäre erinnert: So hatten Medien vor einigen Jahren berichtet, der damalige Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD) habe einem Angehörigen zu einem Job beim Pfalzklinikum Klingenmünster verhelfen wollen. Vorsicht an der Bahnsteigkante, Herr Schweitzer!“