Klöckner: Für die Digitalisierung fehlt bisher die soziale Marktwirtschaft

20.05.2017
Pressemitteilung

Großer Auflauf der deutschen Arbeitnehmerschaft in Ludwigshafen:

Zur 37. CDA-Bundestagung mit Neuwahlen sind nicht nur der Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann, Staatsministerin Maria Böhmer oder CDA-Landesvorsitzender Adolf Kessel nach Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz gekommen, sondern auch der Bundesvorsitzende des DGB, Reiner Hoffmann, Vertreter des dbb und CGB sowie die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner MdL.

In ihrer Rede ging die CDU-Chefin auf die Veränderungen des Arbeitsmarkts ein und rief zu einer digitalen sozialen Marktwirtschaft auf:

"Die Prozesse unserer Arbeit ändern sich rasant, Roboter und künstliche Intelligenz halten Einzug an Stellen, wo wir es lange nicht für möglich gehalten haben. Nicht die Veränderung sollte uns Sorge bereiten, sondern der Stillstand. Wir können nicht genau vorhersagen, was die Zukunft bringt, genau deshalb brauchen wir Offenheit und Flexibilität - aber das nach den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Mittlerweile gibt es immer mehr prekäre Arbeitsplätze im Rahmen der Internetwirtschaft. So genannte Click-Worker oder Wettbewerber, die weniger Auflagen haben als die etablierten Betriebe, die Steuern zahlen. Es geht nicht darum, Neuerungen zu unterbinden, sondern einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Die Regeln der sozialen Marktwirtschaft müssen weiterentwickelt werden und Anwendung finden auch im Zeitalter der Digitalisierung."

Hier finden Sie die Seite der CDA zur 37. Bundesversammlung in Ludwigshafen!