Klöckner/Groden-Kranich: "Weiter für Frauenrechte kämpfen."

10.11.2018
Pressemitteilung

„Frauenrechte sind nicht verhandelbar“, betonen Julia Klöckner und Ursula Groden-Kranich MdB gemeinsam.

Die beiden Christdemokratinnen nehmen das 100jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts zum Anlass, den Blick auf die Situation der Frauen weltweit zu richten.

Julia Klöckner: „Wir müssen uns weiterhin konsequent für die Rechte von Mädchen und Frauen einsetzen. Mit dem Frauenwahlrecht alleine ist es nicht getan. Gerade in Zeiten der Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen ist es wichtig, dass Frauenrechte grundsätzlich nicht zur Diskussion stehen.“ Mit Sorge registriere Julia Klöckner, dass Frauenrechte aus verschiedenen Richtungen bedroht seien. Zudem nehme Gewalt und Meinungsmache im Internet gegen Frauen zu. „Die Rolle der Frau entscheidet über den Erfolg der Integration. Frauen gestalten entscheidend unsere Gesellschaft mit, diskutieren über Quote, Familie, Bildung, Wirtschaft. Sie denken Neues, denken anders und vernetzen sich – und das ist auch gut so. Besonders im Hinblick auf die Kommunalwahl im nächsten Jahr, wo wir darauf achten, dass Frauen aussichtsreiche Listenplätze erhalten.“

Ursula Groden-Kranich: „Wir müssen junge Frauen von Anfang an stärken. So können wir es schaffen, in die Familien hinein zu wirken, neue Rollenvorbilder für die nächsten Generationen zu schaffen und dafür zu sorgen, dass unsere Werte und Regeln im praktischen Alltag gelebt werden. Allerdings liegt es auch an uns Frauen, unsere Rechte wahrzunehmen, wählen zu gehen und uns politisch zu engagieren – besonders mit Blick auf die Kommunal- und Europawahl im nächsten Jahr. Nur so können wir die Entwicklung, die vor 100 Jahren begann, auch weiter erfolgreich fortsetzen.“

Hintergrund:
Der 12. November 1918 gilt mit dem Aufruf an das Deutsche Volk vom Rat der Volksbeauftragten als Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland.