Neuer CDU-Vorsitzender sollte auch Kanzlerkandidat werden

28.02.2020
Pressemitteilung

MAINZ. Der neue Vorsitzende der CDU sollte auch Kanzlerkandidat werden, in Abstimmung mit der CSU.

Dies haben die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner und der Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Christian Baldauf, in Anschluss an die Sitzung des Landesvorstands am Donnerstagabend in Mainz erklärt.

Der Landesvorstand befasste sich ausführlich mit der aktuellen Situation der Bundespartei. Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner betonte, es sei wichtig, dass der neue Vorsitzende integriere und gleichzeitig die Partei profiliere; dies in einem starken Team. Mit Blick auf das Superwahljahr 2021 sagte Klöckner: „Die CDU kämpft für sich und nicht mit Blick auf mögliche Koalitionen.“ Sie sei sehr gespannt, wie sich der neue Vorsitzende programmatisch ausrichte.

Bundesvorstandsmitglied Christian Baldauf betonte: „Die CDU hat sehr starke Kandidaten.“ Vom neuen Parteichef und möglichen Kanzlerkandidaten wolle er wissen, wie er die Union wieder deutlich über 30 Prozent bringen wolle und wie er Deutschland in den nächsten zehn Jahren gestalten wolle. Themen seien Renten-, Außen- und Europapolitik sowie Gesundheitspolitik, die Sicherung von Arbeitsplätzen im internationalen Wettbewerb, Pflege sowie Umwelt- und Klimaschutz.

Wichtig sei es, die Mitglieder in den kommenden Wochen mitzunehmen, so Baldauf weiter. Auch erwarte er von den unterlegenen Kandidaten, sich nach dem 25. April geschlossen hinter den neuen Vorsitzenden zu stellen.