Patrick Schnieder zur Landesdelegiertenversammlung der Grünen in Bingen

20.06.2015
Pressemitteilung

„Bei ihrer Landesdelegiertenversammlung in Bingen hätten die rheinland-pfälzischen Grünen heute den Perspektivwechsel einleiten können, stattdessen will die Ökopartei jedoch weitermachen wie bisher. Gleiches Personal, gleiche Themen, gleiche schlechte Politik für Rheinland-Pfalz – das ist die einzige Botschaft, die uns heute erreicht. Mit den Grünen wird es keine Mittelrheinbrücke geben, die Verkehrswege im Land verkommen, aber tausende Windräder sollen aus dem Boden sprießen. Schade, statt einen Erneuerungsprozess anzustoßen – was den Grünen und auch dem Land sicher gut getan hätte – bleiben die Grünen in der Vergangenheit stecken. Für unser Land bedeutet das, Rheinland-Pfalz wird zum Museum, die Uhren bleiben stehen – das einzige was sich weiterdrehen wird, sind die unkontrolliert ausgebauten Windräder.

Gut, eine weiter Botschaft hat uns ja doch erreicht: Die alte Doppelspitze wurde mit wirklich schlechten Ergebnissen bestätigt. Die grüne Basis ist sich uneins. Besonders Herr Köbler dürfte mit seinem Ergebnis nicht zufrieden sein. Bei der Aufstellung vor fünf Jahren hatte er zwar nahezu das gleiche Ergebnis, aber da hatte er auch einen Gegenkandidaten. Die grüne Basis ist unglücklich mit ihrer Führungsebene. Deutlich gemacht hat dies besonders Herr Hartenfels, der dem grünen Landesvorstand Parteinahme bei der Kandidatenauslese vorwarf.“