RCDS und Dorothea Schäfer besuchen Mainzer Universitätsgelände

28.09.2017
Pressemitteilung

„Marode Gebäude und heruntergekommene Lehrräume – bauliche Zustände an der der Johannes Gutenberg-Universität sind besorgniserregend.“

Gemeinsam mit dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) besuchte die scheidende hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Dorothea Schäfer MdL, in dieser Woche das Campus-Gelände der Johannes Gutenberg-Universität.

Graffiti und Schmierereien an den Wänden, verwüstete Räume, Kabel, die aus der Decke hängen – es ist ein alarmierendes Bild, das sich dem RCDS und Dorothea Schäfer beim Besuch des Mainzer Campus darstellt.

Dorothea Schäfer, bis zu ihrem Amtsantritt als Landrätin im Kreis Mainz-Bingen hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, zeigt sich besorgt über die schlechte bauliche Situation an der Hochschule. „Hier wurde über Jahre versäumt, an den richtigen Stellen zu investieren“, so Schäfer. „Jetzt sind weite Gebäudeteile in einem katastrophalen Zustand – das behindert den Lehrbetrieb. So etwas passiert, wenn die Landesregierung den Hochschulen nicht ausreichend finanzielle Mittel an die Hand gibt. Das kann nicht ohne Folgen bleiben.“

Vertreter des RCDS machen darauf aufmerksam, dass beispielsweise die Treppe zum Altbau des ReWi-Hauses nach wie vor für das Publikum freigeben ist, obwohl diese alles andere als sicher sei. Auch der Neubau aus dem Jahr 1992 ließe zu wünschen übrig. „Im Eingangsbereich stehen hier derzeit Eimer, da es bei starkem Regen teilweise durch das Dach tropft“, so der RCDS.

„Die CDU-Fraktion im Landtag hat immer wieder auf die schlechte bauliche Situation an der Uni Mainz hingewiesen, die trotz einiger Neubauten der vergangenen Jahre besteht. Der Zustand einiger Gebäude und Lehrräume ist seit Jahren problematisch und hat sich in den letzten Jahren sogar verschlechtert. Das betrifft die Universitätsbibliothek genauso wie viele andere Häuser, in denen Institute, Vorlesungs- und Seminarräume untergebracht sind. Einige Bauten stehen als Ruinen sogar leer. Das ist alles andere als ansprechend und auch kein schöner Anblick für die Studierenden, Lehrkörper und Besucher. Die Landesregierung muss dringend handeln, damit Mainz als wichtiger Universitätsstandort attraktiv bleibt“, betont Schäfer im Rahmen des Rundgangs.

„Es gibt auch Schritte in die richtige Richtung“, betont der RCDS, wie das neugestaltete Forum und das Konzept ‚Neue Mitte‘, das mehr Grünflächen auf dem Campus vorsieht. „Allerdings muss trotz der neuen Planungen mehr Geld in die vorhandene Infrastruktur investiert werden, wenn sich zukünftige Studierende in Mainz wohlfühlen wollen“, so der Ring Christlich-Demokratischer Studenten.