Schulbusse: CDU fordert Landesregierung mit Plakataktion zum Handeln auf

28.08.2020

MAINZ. Mit einer Plakataktion ist die CDU Rheinland-Pfalz am Morgen für die Sicherheit und Gesundheit der rheinland-pfälzischen Schülerinnen und Schüler in Schulbussen eingetreten. Unmittelbar vor Beginn der Landtagssitzung am Freitag forderten CDU-Spitzenkandidat und Fraktionschef Christian Baldauf sowie CDU-Generalsekretär Gerd Schreiner die Landesregierung mit der öffentlichen Aktion auf dem Mainzer Dr.-Günther-Storch-Platz zum dringenden Handeln auf.

In den vielerorts im ganzen Land übervollen Bussen können die Kinder die geltenden Hygienemaßnahmen nicht einhalten und sind so nicht ausreichend geschützt. Baldauf und Schreiner zeigten mit weiteren Unterstützern ein großes Banner mit der Aufschrift “Schüler sind keine Sardinen”.

Christian Baldauf sagte: “Das neue Schuljahr ist nicht vom Himmel gefallen! Es war lange bekannt, dass Zehntausende Schülerinnen und Schüler mit Bussen zur Schule gebracht werden müssen. Aber in der Landesregierung merkt man erst jetzt, dass das unter Corona-Bedingungen ein Problem ist. Da wurden doch die Sommerferien verschlafen! Das Land ist in der Pflicht, die Ausbreitung der Pandemie einzugrenzen und die Schülerinnen und Schüler zu schützen. Dem müssen die Verantwortlichen nachkommen und die Landkreise beim Schülerverkehr unterstützen.”

Die CDU-Fraktion fordert heute die Landesregierung in einem Antrag im Landtag dazu auf, die Zahl der Stehplätze in Schulbussen so schnell wie möglich zu reduzieren. Die Kosten dafür soll zu 100 Prozent das Land tragen. Auch langfristig sollen nach dem Willen der Unionsfraktion im Schülerverkehr so wenige Stehplätze wie möglich genutzt werden müssen, weil sie auch verkehrstechnisch gefährlich seien.

Gerd Schreiner bekräftigte: “Es muss so schnell wie möglich sichergestellt werden, dass die Hygienemaßnahmen auch in Schulbussen greifen können. Das sind wir alle doch der Gesundheit unserer Kinder und den Familien schuldig. Es kann nicht sein, dass das Land die Kreise mit dieser Aufgabe alleine lässt und unsere Kinder die Leidtragenden sind.”