Spitzenkandidat Christian Baldauf auf Sommertour – 150 Termine an 24 Tagen

17.07.2020

MAINZ. Rheinland-Pfalz – Land der Regionen und der Vielfalt. CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf hat sich für die kommende Zeit viel vorgenommen und will auf seiner Sommertour nicht weniger als 150 Termine an 24 Tagen wahrnehmen.

„Rheinland-Pfalz lebt von seiner Vielfalt und seinen Regionen: Von den vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, von seinen Vereinen und den mittelständischen Unternehmen. Und das in schwierigen Zeiten“, sagte Baldauf bei der Vorstellung des Programms am Freitag.

Baldauf wird das Programm in 24 Wahlkreisen absolvieren: in der Pfalz, in Rheinhessen, an Nahe, Ahr und Mosel, in der sogenannten Alten Welt, am Mittelrhein und im Westerwald. Die Tour beginnt am kommenden Montag in Frankenthal und endet am 15. August in Koblenz.

„Ich möchte mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, rede mit Vertretern der Gesundheitsbranche, mit Polizei und Rettungskräften, Lehrern und Unternehmern. Wo drückt der Schuh? Was können wir verbessern? Wir als CDU Rheinland-Pfalz wollen erst zuhören und dann ein Konzept entwickeln, wie wir uns das Land in zehn, 20 Jahren vorstellen. Genau das fehlt mir in der jetzigen Regierung. Da wird doch nur noch der Filz verwaltet“, so Baldauf.

Und weiter: „Es ist Zeit für den Wechsel! Wir wollen unsere Heimat und unsere Regionen nach vorne bringen. Wir wollen die beste Infrastruktur statt bröckelnder Straßen und schlimmer Funklöcher, wir wollen eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, wir wollen die beste Bildung für unsere Kinder, wir wollen gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft.“

Die Blaulichtfamilie: Unser Konzept

Neben den Vereinen wird die sogenannte Blaulichtfamilie einen besonderen Schwerpunkt der Reise darstellen. Baldauf betonte: „Der Brand- und Katastrophenschutz, Polizei und Rettungskräfte sind für uns eine wichtige Säule der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Hier leisten unzählige Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich wichtige und großartige Arbeit für unser Allgemeinwohl.“

Gerade in Zeiten, in denen Polizisten, Rettungskräfte, Feuerwehrleute und kommunaler Vollzugsdienst teilweise tätlich angegriffen werde, gelte es, diesen den Rücken zu stärken.

Baldauf präsentierte auf der Pressekonferenz ein erstes Konzept für die Blaulichtfamilie: „Wir als CDU wollen diese ehrenamtlichen Kräfte, ebenso wie die Beschäftigten der Berufsfeuerwehren in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Die persönliche Wertschätzung der Helfer ist dabei sehr wichtig. Wir müssen aber auch für die bestmöglichsten Arbeitsbedingungen sorgen.

Die von Baldauf präsentierten Punkte im Einzelnen:

Prämien bei Dienstjubiläen und bei der Entpflichtung in Brand- und Katastrophenschutz sowie in der gesamten Blaulichtfamilie: Solche Prämien bei Dienstjubiläen könnten eine Alternative zur Einführung einer Ehrenamtsrente sein. Es geht um echte Wertschätzung für die langjährige Arbeit zum Wohl der Gemeinschaft.

Erhöhung und Erweiterung der Aufwandsentschädigung von Führungskräften:  Ich schlage vor, die Aufwandsentschädigung für Führungskräfte landesweit gleich und verbindlich festzuschreiben. Darüber hinaus möchten wir die Ebene der Führungskräfte um die Jugendwarte, Gruppenführer, Ausbilder, Gerätewarte, Hundeführer und ähnliche erweitern.

Ausstattung der Führungskräfte mit zeitgemäßen Bürokommunikationsmitteln.  Je nach Tätigkeit und Einsatzbedarf benötigen die Aktiven Kräfte Bürokommunikationsmittel (Laptop, Handy, etc.), um ihre Arbeit gewissenhaft durchführen zu können - oder eine anteilsmäßige Kostenübernahme, wenn private Geräte für den ehrenamtlichen Dienst genutzt werden. Aus meiner Sicht muss das Land diese Ausstattung bzw. Kostenübernahme zur Verfügung stellen.

Einbindung von ehrenamtlich Tätigen in Rahmenversicherungsverträge des Landes. Das Land soll mit den Versicherungsunternehmen verschiedene Rahmenverträge aushandeln, die es den Mitgliedern der Hilfsorganisationen ermöglichen, günstiger notwendige und wichtige private Versicherungen abschließen zu können.

Investitionsstau auflösen – Investitionsförderung. Wertschätzung zeigt sich nach meiner Auffassung in der Ausstattung der Hilfsorganisationen. Denn eine moderne Ausstattung, persönliche Schutzausrüstung, Fahrzeuge, Fernmeldemittel und technische Einsatzgeräte sind nötig, um vor Ort jederzeit den Anforderungen Rechnung zu tragen und stellen eine der Hauptvoraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz.