Tag der Arbeit: „Wir kämpfen jetzt um jeden Arbeitsplatz“

30.04.2020

„Dieser ‚Tag der Arbeit’ ist einer wie ihn niemand von uns je erlebt hat“, machten Julia Klöckner, Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz und Christian Baldauf, CDU-Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat in Rheinland-Pfalz, deutlich. „Die Corona-Pandemie belastet nicht nur die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gerade oft über die Maßen, sie fordert auch von uns Antworten und Konzepte, wie unsere Arbeitswelt in den kommenden Monaten und darüber hinaus aussehen kann. Diese werden wir als CDU geben und aktiv gestalten“, erklärte Christian Baldauf.

An diesem 1. Mai gelte es vor allem, allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Respekt zu zollen und Dank auszusprechen. Zehn Millionen Menschen befinden sich aktuell in Kurzarbeit. Julia Klöckner betonte: „Wir wissen um die großen Sorgen der Eltern, die gerade nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Erzieher, Lehrer und Spielkameraden sind. Wir wissen um die Existenzängste von Unternehmern. Und wir kennen die große Belastung der Menschen, die zum Beispiel in der Pflege arbeiten." Julia Klöckner versicherte: „Wir kämpfen an ihrer Seite um jeden Arbeitsplatz.“ Sie verwies auf die zahlreichen von der Bundesregierung bereits getroffenen Maßnahmen, um Arbeitnehmer und Betriebe zu unterstützen, etwa die Soforthilfen, das Kurzarbeitergeld, den Lohnersatz wegen Schul- oder Kitaschließung, die geplante Anpassung des Elterngeldes und die Erhöhung der Löhne in der Pflege.

Christian Baldauf versprach den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Land weiterhin seine Unterstützung. Aufgrund der aktuellen Debatte über Lockerungen der Corona-Beschränkungen legte er ein besonderes Augenmerk auch auf die Gastronomie: „Einer der größten Arbeitgeber in unserem Bundesland leidet am meisten“, betonte Christian Baldauf. Gaststätten und Hotels und ihre Mitarbeiter brauchten ein Perspektive. Er bekräftigte seine Forderung an die Landesregierung, jetzt klare Hygieneregelungen und Standards festzulegen, damit die Gastronomen möglichst bald wieder öffnen könnten - zumindest im Außenbereich.

Um Arbeitsplätze möglichst breit zu sichern, gelte es jetzt, auch auf Landesebene Innovationen in der Wirtschaft zu fördern. „Außerdem hat die Corona-Krise uns allen jetzt in aller Deutlichkeit vor Augen geführt, wie wichtig digitale Prozesse und Technologien für die Arbeitswelt sind. Wenn wir ins Land blicken, sehen wir aber, dass wir hier noch einen deutlichen Digitalisierungsschub brauchen, damit jeder in jedem Dorf digital arbeiten kann.“