Wir machen das: CDU setzt auf regionalen Wahlkampf

14.01.2021

MAINZ. Die CDU Rheinland-Pfalz hat den modernsten Wahlkampf ihrer Geschichte angekündigt und wird ihre digitalen Aktivitäten stark ausbauen. Zudem zündet die Partei eine neue Stufe ihres Regionalisierungskonzepts. „Wir werden bundesweit einen neuen Standard für den Wahlkampf unter Corona-Bedingungen setzen“, sagte Spitzenkandidat Christian Baldauf.

In Mainz präsentierten Baldauf und CDU-Generalsekretär Gerd Schreiner 13 regionale Plakate mit 12 lokalen Top-Themen: Vom Erhalt der Kliniken in der Eifel, Ausbau der B10 in der Westpfalz, Forderung nach neuen Brücken in Rheinhessen bis hin zu mehr Hilfe für die Kitas an der Nahe. Die Plakate sind ausgeliefert und werden in ersten Kommunen ab kommenden Wochenende zu sehen sein. Vor Ort sind die Regionalteams seit fast einem Jahr erfolgreich am Arbeiten.

Baldauf präsentierte neun Wochen vor der Wahl auch den Claim der CDU, „Wir machen das“. Der Spitzenkandidat sagte: „Corona stellt uns vor Herausforderungen – wir wollen den Bürgern ein Angebot für die Zeit nach der Pandemie machen. Die CDU hat die mit Abstand größte Problemlösungskompetenz. Probleme, die wir lösen: Beste Bildung. Starke Wirtschaft. Moderne Medizin.“ Ziel der CDU sei es, deutlich stärkste Kraft in Rheinland-Pfalz zu werden. „Ich bin überzeugt, dass wir den Wechsel schaffen können. Es muss Schluss sein mit Halbherzigkeiten. Rheinland-Pfalz kann es besser. Wir machen das!“, so der Spitzenkandidat.

Schreiner: Wir setzen auf Inhalte statt Personenkult

„Wir setzen auf Inhalte und nicht auf Personenkult“, sagte CDU-Generalsekretär Gerd Schreiner. Die regionalen Wahlprogramme stehen. Am 23. Januar wird der Parteiausschuss zudem das Landtagswahlprogramm verabschieden. Im Programmprozess sind sieben Praktikerteams von Christian Baldauf eingebunden. Darunter Polizisten und Pfleger, Lehrerinnen und Erzieher, Ärzte und Forstleute. Baldauf sagte über diese Expertenteams: „Wir wollen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden, sondern mit den Leuten, die im Berufsalltag stehen, zusammen schauen, wie wir eine gute Politik für Rheinland-Pfalz machen können.“

Schreiner nannte Details zu den Wahlkampfaktivitäten der CDU. Zum einen klassisch-analog: Rund 100.000 Straßenplakate sorgen für die notwendige Bekanntheit von Personen und Themen der CDU Rheinland-Pfalz. Haustürwahlkampf und Canvassing werde es im Rahmen der AHA-Regeln geben. „Wir nutzen im Rahmen der Möglichkeiten die Stärke der Volkspartei. Unsere Kandidaten haben kreative Ideen, wie man mit Abstand den besten Wahlkampf unter Coronabedingungen machen kann. So hatte ein Kandidat seine Flyer im Sommer mit einem Pizzaschieber an die Passanten verteilt. Eine App unterstützt uns zudem im Straßenwahlkampf.“

Eine Rheinland-Pfalz-Zeitung - Titel: „Wir machen das" – wird an rund 1,9 Millionen Haushalte geliefert. Gemeinsam werden Spitzenkandidat Christian Baldauf und die Wahlkreiskandidaten hundertausende Haushalte in Rheinland-Pfalz mit einem Brief zu regionalen Themen anschreiben.

Digital rüstet die CDU mächtig auf. Über einen sogenannten Chatbot befragt die CDU Bürger nach ihren Interessen und Wünschen – und vermittelt Kandidaten und regionale Infos. Etwa auf der neuen Homepage von Christan Baldauf, https://christianbaldauf.de/.

Social-Media-Offensive und neues Wahlkampfstudio

In der Landesgeschäftsstelle hat die Partei ein neues Studio mit moderner Greenscreen-Technik und modernster Kameratechnik eingerichtet. Fast täglich trifft sich Spitzenkandidat Christian Baldauf in den digitalen Veranstaltungssälen mit Bürgern aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Auch Berliner Prominenz findet sich hier ein, etwa Bundesgesundheitsminister Jens Spahn oder Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Zudem startet die CDU eine Social Media-Offensive mit mehr Bewegtbild und einem regionalisierten wie interessengeleiteten Targeting. „Fast jeder Rheinland-Pfälzer mit Laptop oder Handy wird von uns eine Werbebotschaft erhalten, wenn er im Frühjahr online geht“, erklärte Schreiner. „Wir rechnen hier mit 5 bis 10 Millionen Kontakten. Wir nutzen alle Möglichkeiten, die uns die Werbebranche für politische Werbung bietet.“ TV- und Hörfunkangebote wie Podcasts runden das Programm ab.