"Wissing und Brücken: Er kann’s einfach nicht"

01.10.2020

MAINZ. Neue Hiobsbotschaften für Autofahrer in Rheinland-Pfalz: Die seit 2017 laufenden Arbeiten am viel befahrenen Autobahnkreuz Mainz Süd verzögern sich weiter. Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität sind Risse an der Oberfläche des neuen Bauwerks entstanden. Dazu erklärt CDU-Generalsekretär Gerd Schreiner:

„Die Autofahrer in Rheinland-Pfalz können einem nur noch leid tun. Marode Straßen, bröckelnde Brücken, genervte Pendler. Verkehrsminister Volker Wissing, der sich innerlich offenbar schon aus Rheinland-Pfalz verabschiedet hat, weist nach nicht ganz fünf Jahren eine traurige Bilanz vor.

Ein Großteil der Rheinbrücken ist so marode, dass sie eigentlich umgehend instandgesetzt oder sogar erneuert werden müssten. Darunter Brücken bei Worms, Speyer, Koblenz, Ludwigshafen und Bendorf oder die Weisenauer Brücke.  Auch wird es noch viele Jahre dauern, bis die Schiersteiner Brücke bei Mainz auf sechs Spuren befahrbar sein wird. In Hessen wird schon kommendes Jahr die ausgebaute A643 in Betrieb genommen, während in Rheinland-Pfalz noch nicht einmal der Planfeststellungsbeschluss existiert. Nun die Risse an der Autobahnbrücke im Mainzer Süden.

Im vergangenen Jahr kam es gleich dreimal zu Brückensperrungen oder Teilsperrungen: bei der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz, bei der A 61-Rheinbrücke bei Speyer und der Hochstraße Süd in Ludwigshafen.

Bei den Rheinbrücken in Landesträgerschaft hat das Land viel zu lange viel zu wenig getan.

Wir stellen fest beim Thema Brücken: Herr Wissing kann’s einfach nicht.

Wir als CDU fordern mehr Geld für den Straßenbau in Rheinland-Pfalz – für den Landestraßenbau, aber auch ausreichende Mittel für die Kommunen, damit diese ihren Aufgaben im Straßenbau nachkommen können. Wir fordern mehr Rheinbrücken.

Und das Thema zusätzliche Ingenieure für den Landesbetrieb Mobilität muss dringend auf der Tagesordnung bleiben!"