Zur Entscheidung Annegret Kramp-Karrenbauers

10.02.2020

Die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende, Julia Klöckner, und der rheinland-pfälzische Spitzenkandidat und Mitglied im CDU-Bundesvorstand, Christian Baldauf MdL, erklären zur Entscheidung der Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, nicht für eine Kanzlerkandidatur zur Verfügung zu stehen:


„Die Entscheidung Annegret Kramp-Karrenbauers verdient großen Respekt. Sie hat sich als erfolgreiche Ministerpräsidentin im Saarland von der Bundespartei erst als Generalsekretärin, dann als Bundesvorsitzende in die Pflicht nehmen lassen. Ihr Entschluss, nicht als Kanzlerkandidatin anzutreten und den Prozess der Findung zu steuern, ist souverän.
Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Schwesterparteien CDU und CSU wieder näher zusammengebracht und klar ihre Position formuliert: Mit der CDU Deutschlands gibt es weder eine Zusammenarbeit mit der AfD noch mit der Linkspartei. Das haben die Bundesgremien heute nochmals einstimmig unterstützt.
Wer die Union in die kommende Bundestagswahl führen wird, bestimmt die Partei in Ruhe auf einem Bundesparteitag. Wir werden deutlich machen, was christdemokratische Politik für die Gesellschaft und ihren Zusammenhalt leistet.
Empfehlungen aus der SPD nehmen wir mit Humor zur Kenntnis.  Wer so häufig seine Vorsitzenden wechselt, kann schwer als Ratgeber ernst genommen werden.“