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Zusammenleben im Haus Deutschland – Grundregeln zur Integration

Integration muss gelingen. Dazu gehören Offenheit und Menschlichkeit, aber auch klare Regeln.
 
Rechte und Pflichten müssen jedem Beteiligten bekannt sein und sie müssen gut erklärt werden.
 
Dazu stellt die CDU Rheinland-Pfalz einen Katalog mit zehn Punkten vor, den wir als Kern unserer Werteordnung und als Grundlage für ein friedliches Zusammenleben in Deutschland betrachten.
 
Das sind die Punkte, die uns wichtig sind.
 
Was ist Ihnen wichtig? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und Kommentare. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info [at] cdurlp.de (subject: %23wasunswichtigist) .
 

1. Rechtsstaat statt Gottesstaat - Staatliche Gesetze sind bindendes Recht und haben Vorrang vor religiösen Regeln. In Deutschland steht das Grundgesetz, die deutsche Verfassung, über der Bibel und dem Koran. Kirche und Staat sind getrennt. Die im Grundgesetz verankerten Werte und unsere Gesetze sind maßgebend und werden nur von der deutschen Gerichtsbarkeit überprüft. Religiöse Richter dürfen hier nicht rechtsprechen. Ohne entsprechende Rechtsnorm des Grundgesetztes hat die Scharia keine Geltung.

2. Selbstverwirklichung - Im Rahmen der deutschen Gesetze kann jeder denken und sagen was er will und seinen persönlichen Lebensstil verwirklichen, sofern er niemanden anderen damit schädigt. Das Gesetz steht über Ehrenkodex, Klan-, Stammes- oder Familienregeln.

3. Religionsfreiheit - Jeder Mensch kann frei entscheiden, was und an wen er glaubt. Atheisten werden in Deutschland genauso respektiert, wie Gläubige. Auch Religionswechsel sind möglich. Religionen dürfen auch kritisiert werden und man darf straflos Witze darüber machen, so lange niemand persönlich beleidigt wird. Auch das ist ein Ausdruck der Im Grundgesetz geschützten Meinungsfreiheit.

4. Minderheitenschutz - Menschen anderer Abstammung, Hautfarbe oder Überzeugungen werden toleriert und respektiert. Die Freiheit des einen Menschen endet da, wo die Freiheit des anderen beginnt. Homosexuelle Beziehungen sind legale Lebensformen und von allen zu respektieren.

5. Gleichberechtigung - Frauen und Männer sind in jeder Beziehung gleichberechtigt. Frauen sind weder unrein, noch haben sie sich bei uns zu verschleiern, noch gibt es einen Grund, ihnen einen Handschlag zu verweigern, nur weil sie Frauen sind. Frauen dürfen ein selbstbestimmtes Leben führen. Zwangsehen sind in Deutschland verboten. Weibliche Vorgesetzte haben die gleiche Geltung wie männliche. Arbeitskolleginnen oder Lehrerinnen werden respektvoll behandelt. Das gilt auch für Mädchen. Mädchen und Jungen nehmen gleichberechtigt und gemeinsam an allen Aktivitäten der Schule, auch am Sport- und Schwimmunterricht sowie an Klassenfahrten teil.

6. Kinderrechte - Kinder haben Rechte und erhalten besonderen Schutz. Gewalt gegen Kinder ist bei Strafe verboten und das gilt auch für Eltern und Verwandte.

7. Gewaltmonopol - In Deutschland hat niemand das Recht, Gewalt anzuwenden. Auch nicht in den eigenen vier Wänden. Nur der Staat und seine Vertreter, z. B die Polizei, darf im Rahmen der Gesetze im Einzelfall zur Durchsetzung und Verteidigung der Rechte anderer und des Staates Gewalt anwenden.

8. Schutz des Eigentums – Sachbeschädigung, Diebstahl und Betrug sind verboten und werden bestraft.

9. Existenzrecht Israels – Deutschland bekennt sich zu seiner historischen Verantwortung. Der Völkermord in der Zeit des Nationalsozialismus darf nicht geleugnet werden.

10. Deutsche Sprache - Das Erlernen der deutschen Sprache ist Grundvoraussetzung für Integration. Um am Zusammenleben in Deutschland teilnehmen und hier arbeiten zu können, muss jeder die deutsche Sprache sprechen. Die Teilnahme an Sprachkursen ist verpflichtend für diejenigen, die noch kein Deutsch sprechen.